Familienbeihilfe Rechner 2017 / 2016 – Kindergeld & Kinderbeihilfe berechnen

Alle Informationen zur Familiebeihilfe und Kindergeld in Österreich. Jetzt Familienbeihilfe pro Monat online berechnen!

Familienbeihilfe berechnen

Berechnen Sie die Höhe der Familienbeihilfe (oder Kindergeld) schnell und unkompliziert mit unserem Familienbeihilfe-Rechner! Tragen Sie das Alter Ihres Kindes (oder Ihrer Kinde, wenn Sie mehr als eines haben) ein und lassen Sie sich die monatliche Familienbeihilfe und die Geschwisterstaffelung berechnen.

Familienbeihilfe berechnen:

Haftung: Dieses Ergebnis gilt nicht als Angebot und es wird auch keine Haftung für die Korrektheit der Daten übernommen.

Wie beantragt man die Familienbeihilfe (Kindergeld) in Österreich?

  1. Formular herunterladen oder online aufrufen.
  2. Antrag ausfüllen (Anzahl der Kinder, Geschwisterstaffelung).
  3. Formular zum Kindergeld einreichen.
  4. Familienbeihilfe ausgezahlt bekommen.

Familienbeihilfe und Kindergeld pro Monat

Alter des KindesFamilienbeihilfe pro Monat
ab Geburt109,70 Euro
ab 3 Jahren117,30 Euro
ab 10 Jahren136,20 Euro
ab 19 Jahren158,90 Euro

Für Kinder ab 18 gibt es nur eine Familienbeihilfe, wenn sie eine Berufsausbildung, wie eine Lehre, eine Schule, ein Studium oder eine FH absolvieren. Die Familienbeihilfe wird maximale bis zum 24. Geburtstag des Kindes ausbezahlt. (In manchen Fällen auch bis zum 25. Geburtstag).

Geschwisterstaffelung der Familienbeihilfe (Kinderbeihilfe) berechnen

Wird für zwei Kinder die Familienbeihilfe (Kindergeld) bezogen, erhöht sich der Gesamtbetrag der Familienbeihilfe durch die Geschwisterstaffelung um monatlich 6,70 € und darüber hinaus ab dem dritten Kind, für das Familienbeihilfe bezogen wird, um monatlich 16,60 € pro Kind.

GeschwisterstaffelBeihilfe pro Kind / Monat
2 Kinder6,70 Euro
3 Kinder16,60 Euro
4 Kinder25,50 Euro
5 Kinder30,80 Euro
6 Kinder34,30 Euro
7 Kinder50,00 Euro

Erhöhte Familienbeihilfe berechnen

Seit Juli 2014 beträgt die erhöhte Familienbeihilfe für Kinder mit einem Behinderungsgrad von mehr als 50%, sowie wenn das Kind nicht in der Lage ist durch die Behinderung selbst den Unterhalt zu erwirtschaften, 150 Euro pro Monat zusätzlich zur Familienbeihilfe.

Beispiel für die Berechnung der Kinderbeihilfe

Eine Familie hat zwei Kinder im Alter von 9 und 13 Jahren. Eines der Kinder hat einen Behinderungsgrad von 70%. Die Familie erhält demnach 117,30 € für das 9-jährige Kind und 136,20 € für das 13-jährige Kinde pro Monat. Zusätzlich wird pro Kind eine Geschwisterstaffelung von 6,70 € pro Monat erstattet. Durch den hohen Grad der Behinderung erhält die Familien weitere 150 € erhöhte Familienbeihilfe monatlich.

Berechnung: 117,30 + 136,20 + (2 x 6,70) + 150 = 416,90 € pro Monat

Kindergeld- und Kindergeld-Ratgeber für Österreich

Unabhängig von Beschäftigung oder Einkommen haben Eltern, die einen Wohnsitz oder ihren gewöhnlichem Aufenthalt in Österreich haben, Anspruch auf Familienbeihilfe für bei ihnen haushaltszugehörige Kinder bzw. für Kinder, denen sie überwiegend Unterhalt leisten. Vorrangig anspruchsberechtigt ist dabei die Mutter. Für ausländische Staatsbürger bestehen Sonderregelungen.

Familienbeihilfenbeträge ab Juli 2014:

Alter des KindesBetrag pro Monat
ab Geburt109,70 Euro
ab 3 Jahren117,30 Euro
ab 10 Jahren136,20 Euro
ab 19 Jahren158,90 Euro

Wird für zwei Kinder die Familienbeihilfe bezogen, erhöht sich der Gesamtbetrag an Familienbeihilfe um monatlich 6,70 € und darüber hinaus ab dem dritten Kind, für das Familienbeihilfe bezogen wird, um monatlich 16,60 € pro Kind.

Familienbeihilfe für Kinder ab 18

Kindergeld (FB) online berechnen
Online-Rechner

Bei Kindern ab 18 gibt es nur Familienbeihilfe, wenn sie eine Berufsausbildung absolvieren (Lehre, Schule, Studium, FH). Die Familienbeihilfe wird nur bis zum 24. Geburtstag ausbezahlt. In manchen Fällen auch bis zum 25. Geburtstag.

Für Kinder, die für einen Beruf ausgebildet oder in einem erlernten Beruf in einer Fachschule fortgebildet werden, wird die Familienbeihilfe grundsätzlich längstens bis zur Vollendung des 26. Lebensjahres gewährt. Wenn sie aber den Präsenz- oder Zivildienst geleistet haben oder ein Kind geboren haben, bzw. an dem Tag, an dem sie das 24. Lebensjahr vollenden, schwanger sind, oder erheblich behindert sind, wird die Familienbeihilfe bis zum 25. Lebensjahr ausbezahlt.

Weiters besteht Anspruch auf Familienbeihilfe für volljährige Kinder, die das 21. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, weder Präsenz- noch Zivildienst leisten, beim Arbeitsmarktservice als Arbeitsuchende vorgemerkt sind und weder einen Anspruch auf eine Leistung nach dem Arbeitslosenversicherungsgesetz haben noch eine Beihilfe zur Deckung des Lebensunterhaltes durch das Arbeitsmarktservice erhalten.

Für dauernd erwerbsunfähige Kinder gibt es – bei Erfüllung bestimmter Voraussetzungen – keine Altersgrenze.

Einkommensgrenze für erwerbstätige Kinder

Seit 1. Jänner 2001 dürfen Kinder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, ein wesentlich höheres eigenes Einkommen erzielen, ohne dass es zum Wegfall der Familienbeihilfe kommt. Darüber hinaus stellt die nun auf das Kalenderjahr bezogene Einkommensermittlung eine grundlegende Änderung dar. § 5 Abs. 1 des Familienlastenausgleichsgesetzes 1967 sieht nämlich für ein (erheblich behindertes) Kind den Ausschluss vom Anspruch auf die Familienbeihilfe erst dann vor, wenn das zu versteuernde Einkommen für das Kalenderjahr, das nach dem Kalenderjahr liegt, in dem das Kind das 18. Lebensjahr vollendet hat, den Betrag von € 8.725 übersteigt.

Bei der Ermittlung des zu versteuernden Einkommens bleiben Einkünfte, die vor oder nach Zeiträumen erzielt werden, für die Anspruch auf die Familienbeihilfe besteht, außer Betracht. Entschädigungen aus einem anerkannten Lehrverhältnis sowie Waisenpensionen und Waisenversorgungsgenüsse sind unverändert außer Acht zu lassen. Im Zusammenhang mit der Anhebung der Einkommensgrenze sowie mit der Einkommensermittlung in Bezug auf das Kalenderjahr fällt die Ferialbegünstigung ab 1. Jänner 2001 weg. Die Regelungen gelten für eine Vollwaise analog.

Gleichstellung der Familienbeihilfe bei EU-Bürgern

Bei EWR bzw. EU- Bürgern ergibt sich eine Gleichstellung zu österreichischen Staatsbürgern aufgrund von internationalen Abkommen bzw. von EU-Regelungen.

Die Bestimmungen im Bereich der EU, die die Soziale Sicherheit betreffen, finden sich in der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 zur Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf Arbeitnehmer, Selbständige und deren Familienangehörige, die innerhalb der Gemeinschaft zu- und abwandern. Personen, für die die Verordnung gilt, unterliegen prinzipiell den Rechtsvorschriften nur eines EU-Staates.

Grundsätzlich gilt hier vorrangig das Beschäftigungslandprinzip, d.h. ein Arbeitnehmer oder Selbständiger (o. a. ein Arbeitsloser oder Rentner, der Leistungen nach den Bestimmungen eines EU-Staates bezieht) hat nach den Rechtsvorschriften jenes Landes, wo er beschäftigt ist, Anspruch auf Familienleistungen, auch für Kinder, die sich ständig in einem anderen EU-Staat aufhalten. Treffen jedoch Ansprüche in zwei EU-Staaten zusammen, weil z.B. jeder Elternteil in einem anderen EU-Staat erwerbstätig ist, so kommt das Wohnlandprinzip zu Anwendung, d.h., dass nach den Rechtsvorschriften jenes Landes Famlienleistungen zu gewähren sind, wo sich die Kinder ständig aufhalten.

Weitere wichtige Informationen zur Kinderbeihilfe

Weitere Informationen finden sich in den Durchführungsrichtlinien zum Familienlastenausgleichsgesetz 1967. Die Familienbeihilfe ist beim zuständigen Wohnsitzfinanzamt zu beantragen.

Die Druck-, Ausfüll- und Speicherversion der entsprechenden Antragsformulare erhalten Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Finanzen. Dort finden sich auf der Seite “Steuerformulare” in der Tabelle unter der Rubrik “Beihilfen” das Antragsformular für die Familienbeihilfe – Beih 1, sowie das Antragsformular für die erhöhte Familienbeihilfe – Beih 3.

Familienbeihilfe-Antrag online

Seit Anfang 2005 kann der Familienbeihilfenantrag (Beih 1) dem Finanzamt auch elektronisch über FINANZOnline übermittelt werden. Es sind keine Amtswege mehr notwendig und eine Beihilfenangelegenheit kann bequem per Mausklick von zu Hause aus erledigt werden.

Berechnen Sie die Höhe Ihres Kindergeldes bzw. Ihrer Kinderbeihilfe in Österreich und machen Sie Ihren Anspruch geltend.

Kindergeld und Beihilfe in den Nachrichten

Im November 2016 diskutierte die Bundesregierung unter Kanzler Kern den Vorschlag der Kürzung einer Familienbeihilfe für Kinder im Ausland und forderte eine EU-weite Umsetzung (siehe Artikel auf derstandard.at und nachrichten.at).

Zudem verbreitete sich Ende November die Nachricht, das Finanzamt Österreich hätte seit 2012 zu wenig Kinderbeihilfe ausgezahlt. (siehe Nachricht auf heute.at) Dieses Gerücht verbreite sich vor allem in türkischen sozialen Medien.

Die Anpassung der Familienbeihilfe Österreichs an das jeweilige EU-Ausland sei laut Rumänien und anderen Ländern rechtswidrig, wie der Standard berichtet.


Alle Informationen über Karenzgeld und Kinderbetreuungsgeld im Mutterschutz finden Sie hier online!

Informationen zur Familienbeihilfe in Österreich und zu Ihrem Kindergeld finden Sie auch unter:

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