Girokonto Vergleich: Konto vergleichen & wechseln

Girokonten vergleichen: Alles über Ihr Girokonto

Ein Girokonto oder Gehaltskonto (auch Sichtkonto) genannt ermöglich dem Kontoinhaber täglich bargeldlose Zahlungsabwicklungen. Bei Girokonten gibt es unterschiedliche Konditionen, Spesen und Zinsen je nach Bank. Ein Girokonto-Vergleich ist daher besonders wichtig.

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Girokonto vergleichen und wechseln:

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Girokontovergleich für Österreich

Die Wechselbereitschaft in Österreich ist hoch. Nicht nur bei Strom, Gas und Versicherungen suchen sich immer mehr Menschen einen neuen Anbieter. Auch beim Girokonto können sich immer mehr Österreicher vorstellen, zu einem anderen Kreditinstitut zu wechseln. So etwas erhöht den Konkurrenzkampf der Banken und auch deshalb übertrumpfen sich Kontoanbieter mit Angeboten. Für den Verbraucher mag das zwar positiv sein. Doch bei dieser Vielzahl an Girokonten verliert man schnell den Durchblick. Da hilft eigentlich nur eins: Ein Vergleich. Der Girokonto-Vergleich bietet nicht nur Übersicht, sondern nimmt gleichzeitig nur wenig Zeit in Anspruch und ist mit geringem Aufwand verbunden.

Günstiges Girokonto finden

Girokonto vergleichen, abschließen und Bank wechseln
Girokonto – Quelle: bigstock.at, ID: 82701587

Aber was macht eigentlich ein verbraucherfreundliches Girokonto aus – ist es der Preis oder doch der Service? Verschiedene Studien in den vergangenen Jahren haben darauf gleich mehrere Antworten gefunden. Vielen Kontobesitzern ist das kostenlose Bargeldabheben äußert wichtig. Auch dass sie an vielen Standorten ihr Bargeld abheben können ist ziemlich relevant.

Aber das Konto muss nicht immer kostenlos sein, wie eine Studie des Beratungsunternehmens Kampmann, Berg und Partner von 2015 zeigt. Denn wenn der Service stimmt, zahlen Verbraucher auch gern Kontogebühren. Schließlich ist vielen Kontobesitzern trotz digitalem Zeitalter immer noch sehr wichtig. Und das Handelsblatt konnte in einer Untersuchung feststellen, dass vor allem die Mittelschicht am liebsten mit dem Girokonto spart.

Vorteile und Nachteile von Girokonten

Vorteilhaft ist es bei Girokonten, die auch zum Sparen genutzt werden, dass sie unter anderem Zinsguthaben bieten. Das ist sogar mittlerweile keine Seltenheit mehr. Viele Verbraucher sehen auch in Service und Beratung einen entscheidenden Vorteil. Jedoch ist das generationsabhängig.

Vor allem jüngere Menschen, die mit Internet aufgewachsen sind, können auch auf Service verzichten und wählen stattdessen ein Online-Konto, um auch unterwegs die eigenen Finanzen im Überblick zu haben. Bei den Dispozinsen sind sich hingegen so gut wie alle Kontobesitzer einig. Sie gelten als absoluter Nachteil, weil sie schlichtweg zu hoch sind. Wem allerdings ein Dispokredit wichtig ist, kann mit einem Vergleich dennoch kräftig sparen.

Girokonto-Vorteile

  • Flexible Kontoauszüge
  • Online Banking
  • Alle finanziellen Abwicklungen über ein Konto

Girokonto-Nachteile

  • Nur selten verzinst, daher als Geldanlage nicht geeignet
  • Gebühren durch Bank bzw. Kontoanbieter

Geld sparen mit einem Girokonto-Vergleich

Wechselbereite Verbraucher sollten auf verschiedene Kriterien achten. Wie schon Stiftung Warentest herausfand, lässt sich durchaus bis zu 200 Euro sparen, wenn man das Konto wechselt. Doch besonders bei kostenlosen Angeboten lohnt sich ein zweiter Blick, weil nicht alles wirklich kostenlos ist. Denn auch wenn es keine Kontogebühren gibt, so verlangen viele Banken einen Mindesteingang oder es fallen Kosten für die Nutzung der Kreditkarte an. Deshalb sollten Verbraucher nicht nur auf das Wörtchen kostenlos schauen.

Außerdem dürfen Banken niemand mehr ein Guthabenkonto verwehren. Das wurde per Gesetz beschlossen und muss von Kreditinstituten 2016 umgesetzt werden. Sollte das doch der Fall sein, ist es besser ein anderes Kreditinstitut zu suchen. Im Übrigen sieht das Gesetz nicht nur ein Guthabenkonto für Jedermann vor, auch der Kontowechsel soll ab 2016 für Verbraucher einfacher werden.

Die eigenen Bedürfnisse sind bei Girokonten wichtig

Doch auf was es bei einem Konto wirklich ankommt, hängt nicht zuletzt mit den persönlichen Bedürfnissen zusammen. Dem einen Kontobesitzer sind niedrige Dispozinsen wichtig. Ein anderer Verbraucher hingegen möchte auf umfassende Beratung nicht verzichten. Was die Banken im Einzelnen anbieten, ist allerdings nicht immer sofort erkennbar und vieles versteckt sich im Kleingedruckten. Denn so manches, gute Angebot geht nicht selten in der Masse unter. Deshalb lieber erst vergleichen und so ein Girokonto finden, dass wirklich zu den eigenen, persönlichen Bedürfnissen passt.

Girokonto wechseln

Viele Banken bieten ihren Neukunden beim Wechsel den ein oder anderen Bonus. Darum sollten Sie unbedingt die Konditionen und Vorteile Ihres Girokontos vergleichen und zum günstigsten und besten Anbeiter wechseln. Sie können den Vergleich unverbindlich online durchführen!

Prämien und Willkommensboni beim Girokonto

Girokonto-Bonus: Startguthaben als Prämie
Startguthaben als Prämie

Das Girokonto ist das Basisprodukt einer Bank schlechthin. Zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs ist ein Girokonto für jeden Verbraucher unerlässlich. Über das Girokonto werden Überweisungen für die Miete, laufende Rechnungen sowie Abbuchungen von Versicherungen, Strom oder Mobilfunk abgewickelt. Lohn und Gehalt werden auf das Girokonto vom Arbeitgeber überwiesen.

Bei vielen Banken gibt es für Neukunden beim Kontowechsel eine Prämie oder einen Bonus. Das kann ein Startguthaben auf dem Konto, ein Gutschein zum Shoppen oder Tanken oder eine Sachprämie. Vor allem Direktbanken nutzen Sonderaktionen, um Neukunden zu gewinnen. Das Girokonto wird als Türöffner genutzt, um im Anschluß weitere Bankprodukte anzubieten. Der Markt ist entsprechend stark umkämpft. Deswegen schließen sich ein kostenloses Konto und der Erhalt eines Bonus nicht aus.

Startguthaben

Als häufigste Prämie wird neuen Kunden ein Startguthaben auf das eingerichtete Konto gezahlt. Diese liegt liegt von der Höhe meistens in einem Bereich von 50 bis 100 Euro. Außerdem sind Tankgutscheine sowie Gutscheine für Onlinehändler wie Amazon beliebt. Die Prämie ist allerdings oftmals an Bedingungen wie eine aktive Kontoführung oder einen monatlichen Gehaltseingang geknüpft. Das sollte bei einer Entscheidung mit berücksichtigt werden. Nicht zuletzt gibt es bei fast jeder Bank eine Prämie für die Empfehlung von Neukunden. Davon können sowohl der Neukunde als auch der Empfehlungsgeber profitieren.

Seit einiger Zeit sind Banken gesetzlich zur Unterstützung beim Kontowechsel verpflichtet. Damit wird den Verbrauchern ein Wechsel des Girokontos leichter gemacht. Der alte Anbieter muss dem neuen eine Übersicht mit den Zahlungs- und Vertragspartnern sowie sonstigen Aufträgen zur Verfügung stellen, damit der Kontowechsel reibungslos abläuft.

Verzinsung des Guthabens

Geld für den täglichen Bedarf oder unvorhergesehene Ausgaben parken viele Verbraucher auf dem Girokonto. Liegt das Geld dort über einen längeren Zeitraum, wird es zum Verlustgeschäft für den Kunden. Aufgrund der historischen Niedrigzinsphase wird das Guthaben auf vielen Konten gar nicht mehr verzinst. Einige Banken rücken bereits davon ab, die Kontoführung kostenlos anzubieten.

Ausnahmen bestätigen die Regel. Bei einigen Banken wird immer noch ein Habenzins gezahlt. Dieser liegt allerdings in einem Bereich von deutlich unter einem Prozent. Daher gibt es wichtigere Kriterien für die Auswahl des passendes Konto. Dazu gehören unter anderem die Kontoführungsgebühren inklusive Kosten für Karten, anfallende Kosten für die Bargeldversorgung am Automaten oder die Dichte des Filialnetzes.

Zinsen für den Dispositionskredit (Überziehungszinsen)

Obwohl es für angespartes Guthaben kaum noch Zinsen auf dem Konto gibt, wird für die Überziehung immer noch ein stattlicher Zinssatz aufgerufen. Während die Zinssätze für Guthaben in den letzten Jahren regelmässig gesenkt wurden, blieben die Zinsen für die Inanspruchnahme eines Dispokredites in der Regel stabil.

Die Höhe der Dispozinsen sind zwischen den Instituten sehr unterschiedlich. Somit ist dies ein wichtiger Aspekt beim Kontowechsel. Gerade wenn Verbraucher öfters mal das Konto kurzfristig überziehen müssen, können hohe Kosten anfallen. Einige Banken rufen einen Dispozinssatz von sieben bis neuen Prozent auf, während in der Spitze bis zu dreizehn Prozent verlangt werden. Die Nutzung des eingeräumten Dispolimits sollte kein Dauerzustand werden, dann empfiehlt sich der günstigere Ratenkredit.

Kostenlose Kreditkarte zum Girokonto

Eine Kreditkarte gehört in jede Brieftasche mit hinein. Zu einem Girokonto kann beim Bankinstitut gleich eine Kreditkarte mit beantragt werden. In der Finanzübersicht tauchen dann die Umsätze der Karte auf einen Blick gemeinsam mit dem Konto auf. Auch wenn es praktisch ist mit dem Kontowechsel in einem Antrag die passende Kreditkarte zu bekommen, sollten Kombiangebote genau gecheckt werden.

Im Idealfall ist die Karte ohne Wenn und Aber kostenlos. Dies ist aber nicht immer der Fall. Entweder fällt eine Grundgebühr um die 20 Euro per anno an oder erst ab einer gewissen Umsatzgröße über die Karte entfällt die Gebühr. Herausgeber der Karte ist einer der beiden Platzhirsche Visa oder MasterCard.

Vor allem Direktbanken offerieren gerne im Paket mit dem Girokonto eine kostenlose Kreditkarte. Mit der kann dann auch Bargeld am Automaten kostenfrei bezogen werden. Ohne Jahresgebühr erhält der Kunde eine Karte mit Standardleistungen. Ein Upgrade auf Gold- oder Platinkarten mit Zusatzleistungen ist gegen Aufpreis möglich. Selbstverständlich ist es auch möglich eine Kreditkarte später zu beantragen oder diese bei einem anderen Anbieter als das Girokonto zu haben.

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Weitere Informationen über das Girokonto finden Sie unter girokonto.co.at oder auf help.gv.at.

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