Wohnbauförderung in Österreich – Förderung für Immobilien & Hausbau

Die Wohnbauförderung ist nach wie vor ein beliebtes Mittel, zur Baufinanzierung und Immobilienfinanzierung in Österreich. Alles über die Förderungen fürs Wohnen und Haus bauen finden Sie hier!

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Haus bauen mit Fördermitteln vom Land

Wohnbauförderung
Förderung für Immobilien

Wichtig ist es dabei auf die Höhe des Eigenkapitals zu achten. Wird diese zu gering angesetzt, kann dies für erhebliche Probleme, bei der Rückzahlung des Darlehns sorgen. Die Wohnbauförderung muss deshalb, um genau dieses Schicksal zu vermeiden, sehr gut geplant werden. Wenn das Eigenkapital nicht in Form von Bargeld oder Bankguthaben vorliegt, dann ist auch eine Hypothek zur Absicherung möglich.

Die Förderung wird in Form von Zuschüssen bei der Rückzahlung, ebenso wie durch Eigenmittelersatzdarlehen gewährt. Ebenso kann eine Übernahme von Bürgschaften erfolgen, damit ein Darlehen überhaupt erst vergeben werden kann. Auch individuelle Regelungen sind nicht selten, solange die Kriterien zur Förderung erfüllt sind.

Wer kann die Wohnbauförderung in Anspruch nehmen?

Prinzipiell kann jeder österreichische Staatsbürger eine Förderung aufnehmen, solange er zwei Voraussetzungen erfüllt. Zum einen muss er volljährig sein, zum anderen muss es sich bei ihm um einen Eigentümer oder Miteigentümer von einer Liegenschaft handeln. Die EU-Bürger haben jedoch keinerlei Nachteile zu befürchten, sie sind den österreichischen Staatsbürgern gleichgestellt. Gefördert wird allerdings immer nur der Hauptwohnsitz. Auf Nebenwohnsitze ist die Wohnbauförderung somit nicht anwendbar. Dies ist wichtig zu erwähnen, da sehr oft versucht wird, diese Art der Finanzierung für Ferienhäuser zu nutzen.

Wohnbauförderung in Österreich nach Bundesländern

Hier finden Sie alle Informationen zur Förderung im jeweiligen Bundesland in Österreich:

Warum ist die Wohnbauförderung so beliebt?

Spätestens seit der Finanzkrise im Jahr 2008 hat auch in Österreich ein Umdenken stattgefunden. Das ersparte Geld bei einer Bank zu deponieren, erscheint nun sehr vielen Bürgern als risikoreich oder schlichtweg nicht als ertragreich genug. Etwas handfestes, wie eine Immobilie gibt hingegen Sicherheit. Außerdem erfährt sie in Normalfall Jahr für Jahr eine Wertsteigerung. In guten Gegenden, vor allem in den Ballungszentren kann sich ihr Wert bereits nach einigen Jahren verdoppeln. Nachvollziehbar also, warum sich die Menschen für den Kauf einer Immobilie entscheiden. Ob diese tatsächlich privat oder als reine Geldanlage genutzt wird, ist schließlich nicht von Bedeutung.

Wichtige Unterscheidung: die Förderung von Baumaßnahmen und die Förderung von Personen

Bei der Bezeichnung „Wohnbauförderung“ ist es zunächst nicht ersichtlich, dass hier auch eine Förderung von natürlichen Personen stattfinden kann.
Die Förderung von Baumaßnahmen umfasst vor allem die nachhaltigen Energien. Wird die Immobilie mit einer Anlage für diese Art der Energieerzeugung ausgestattet, kann mit einer Förderung gerechnet werden.

Die Personenförderung greift allerdings in dem Maße, dass Personen unterstützt werden, die einen sehr dringenden Wohnbedarf nachweisen können. Dabei muss es sich um einen österreichischen Staatsbürgen oder einen EU-Bürger handeln. Das geförderte Objekt darf allerdings nicht zum Allgemeineigentum gehören.

Wie bekommt man die Wohnbauförderung?

Leider ist es relativ aufwendig, die Wohnbauförderung auch tatsächlich zu erhalten. Denn dabei handelt es sich um eine komplizierte Angelegenheit. Am einfachsten ist, wenn der Kreditgeber gleichzeitig auch seine Hilfe bei er Beantragung anbietet. Denn der Förderungsdschungel kann für eine ungeübte Person schnell unübersichtlich werden. Die Experten kennen außerdem die Tricks, für eine noch bessere Förderung.

Beispielsweise kann eine sehr große Wohnfläche, welche mehr als 260 Quadratmeter misst, geteilt werden. Im Folgenden können dann beide Wohnflächen gefördert werden. Die zweite immerhin mit 40 %. Der Keller ist allerdings nicht als Wohnfläche zu zählen, wenn es sich dabei offensichtlich um nicht bewohnte Räumlichkeiten handelt. Anders sieht dies aus, wenn im Keller ein Hobbyraum oder eine Werkstatt untergebracht ist.

Antrag fristgerecht einreichen

Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass die Einreichung des Antrages fristgerecht erfolgt. Die Bearbeitung dauert im Durchschnitt sechs Monate. Dies sollte unbedingt beachtet werden, damit der Eigentümer nicht in finanzielle Schwierigkeiten gerät.

Die Förderung fällt außerdem umso höher aus, je besser die Energiekennzahlen der Immobilie sind. Diese Regelung greift bislang nur in Niederösterreich. Wer sich hier allerdings eine Solaranlage auf seine Immobilie montieren lässt, der profitiert besonders in Form von geschenktem Geld. Für den Fall, dass eine Neueinrichtung einer alternativen Energieanlage bei der Immobilie nicht umsetzbar ist, und dies auch nachgewiesen werden kann, ist auch eine Förderung der herkömmlichen Energieversorgung möglich.

Das Einkommen beachten

Für die Vergabe und auch die Höhe der Wohnbauförderung ist die Höhe des Einkommens entscheidend. Allerdings gibt es auch Zahlungen, die nicht zum Einkommen gerechnet werden. Dazu gehören:

Zusätzliche Begünstigungen

Das Finanzamt bietet im Fall der Wohnbauförderung noch zusätzliche Begünstigungen, die unbedingt genutzt werden sollten. Diese Begünstigungen sind länderübergreifend und gelten somit in ganz Österreich. Durch die Begünstigungen kann sich der neue Eigentümer die Gebühr sparen, welche für die Eintragung in das Grundbuch anfällt. Diese beträgt immerhin 1,2 % des Darlehensbetrages. Auch die Kreditsteuer, welche 0,8% des Darlehensbetrages umfasst, entfällt dann. Allerdings ist dieses Entgegenkommen an die Bedingung geknüpft, dass die geförderte Wohnfläche nicht größer, als 130, beziehungsweise 150 Quadratmeter ausfallen darf.

Das Land entscheidet

Die Wohnbauförderung ist nach wie vor Landessache. Das jeweilige Land entscheidet somit, über die Vergabe und Höhe des Darlehens. Auch die Hilfe bei Zinszuschüssen erfolgt über das Land. Hier kann das Land somit relativ frei und unabhängig von den übrigen Ländern entscheiden. Die Bestimmungen werden somit größtenteils selbstständig getroffen. Dies betrifft nicht nur die Höhe der gewährten Förderung, sondern auch das Setzen der Einkommensgrenze. Ebenso ist die konkrete Art der Förderung abhängig von dem Land. Die Förderung ist deshalb nur relativ schwer über die Landesgrenzen hinweg vergleichbar.

Lassen Sie sich zusätzlich von einem seriösen und kompetenten Finanzexperten beraten, wenn es um die Finanzierung Ihres Hauses und Förderungen des Landes fürs Wohnen und Bauen geht!

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