Rechtsschutzversicherung im Vergleich – Rechtsschutz vergleichen in Österreich

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Rechtsschutzversicherung
Rechtsschutzversicherung – Quelle

Ungefähr 40 Prozent aller Haushalte haben mindestens eine Rechtsschutzversicherung. Viele Menschen, die noch keine haben, überlegen, ob dies ein unnötiger Luxus oder eine sinnvolle Sache ist. Die Versicherungen werben damit, dass der monatliche Beitrag günstiger sei als eine Arbeitsstunde eines Anwalts. Der folgende Artikel geht der speziellen Versicherung auf den Grund und erläutert, was es zu beachten gilt.

Wann ist die Rechtsschutzversicherung zu empfehlen?

Ob es sich lohnt, eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen, hängt vor allem von den jeweiligen Lebensumständen ab. Zu empfehlen ist sie, wenn man sich beruflich oder auch privat oft in rechtlichen Risiken befindet. Auch ist ausschlaggebend, wie stark die Neigung zu eventuellen rechtlichen Auseinandersetzungen ist. Wenn also der zeitliche und auch nervliche Aufwand, den ein Rechtsstreit mit sich bringt, kein Hindernis darstellt, sollte darüber nachgedacht werden, eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen.

Wie teuer ist eine Rechtsschutzversicherung?

Je nachdem, welche Leistungen abgedeckt sind, kann eine Rechtsschutzversicherung für die ganze Familie ungefähr 130 bis 200 Euro im Jahr kosten. Durch diese sind dann alle relevanten Bereiche versichert, privat, beruflich, Verkehr und auch Wohnen. Es gibt auch Angebote, bei denen bis zu 500 Euro bezahlt werden müssen. Wenn man als Angestellter im öffentlichen Dienst beschäftigt ist, können zumeist 10 bis 20 % gespart werden. Somit sollte also genau überlegt werden, welche Bereiche abgesichert werden sollen, bevor eine bestimmte Versicherung abgeschlossen wird.

Der private und berufliche Bereich

Viele private Auseinandersetzungen sind eigentlich finanziell nicht erwähnenswert. Wenn zum Beispiel ein Fernseher online bestellt wird und dieser dann mit einem Kratzer ausgeliefert wird. Dann wird natürlich sofort der Händler kontaktiert und sich um eine Lösung kümmern, da er den Kunden ja halten will. Wenn es sich lediglich um solche Fälle handelt, macht es kaum Sinn eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen. Denn zumeist ist in den Policen eine Selbstbeteiligung von 150 Euro vorgesehen.

Es gibt jedoch auch Streitfälle im privaten Bereich, bei denen es sich um weitaus höhere Beträge handelt. Wenn zum Beispiel ein Arzt nach einer Falschbehandlung verklagt wird, wird in den meisten Fällen auch ein sehr hoher Betrag an Schmerzensgeld verlangt. Zudem müssen auch der Anwalt und ein Gutachter bezahlt werden, was mit dem Privatvermögen eine teure Angelegenheit wäre.

Verkehrsrechtsschutz

Der Verkehrsrechtsschutz hilft bei juristischen Auseinandersetzungen, die sich um Vorkommnisse im Straßenverkehr drehen. Beispiele hierfür sind Streitigkeiten nach Unfällen mit dem Auto, dem Fahrrad oder auch als Fußgänger. Vor Gericht wird hierbei anschließend oft über Schmerzensgeld oder auch Schadensersatz gestritten. Wenn kein Rechtsschutz vorhanden ist, kann dies auch hier sehr teuer werden.

Es kann zwischen Tarifen für Singles mit einem Auto oder auch Tarifen für die ganze Familie mit mehreren Autos gewählt werden. Bei dem Abschluss der Versicherung ist es wichtig, dass darauf geachtet wird, dass auch wirklich alle Familienmitglieder versichert sind. Viele Versicherungen ändern immer mal wieder ihre Vertragsbedingungen, zumeist zum 01.10. des Jahres. Häufig werden hierbei dann auch die Preise erhöht. Somit macht es Sinn, einen neuen Verkehrsrechtsschutz noch im September des Jahres abzuschließen.

Was ist über den Wohnrechtsschutz abgesichert?

Wenn ein Haus oder auch eine Wohnung bewohnt wird, reicht der normale Wohnrechtsschutz aus. Dieser beinhaltet folgende Punkte:

  • Streit wegen Mieterhöhungen und ausgebliebenen Mietzahlungen
  • Kündigungen wegen Eigenbedarf
  • Räumungsklagen
  • Streit wegen der Nebenkostenabrechnung
  • steuerliche Gründe und
  • Schadenserstzforderungen

Wenn eine Immobilie vermietet wird, reicht der Wohnrechtsschutz jedoch nicht aus und es wird noch eine Vermieterrechtsschutzversicherung benötigt. Diese greift dann zum Beispiel bei einer Eigenbedarfsklage.

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Weitere Vorteile einer Rechtsschutzversicherung

Wenn ein Versicherer dem Versicherten zusagt, dass er die Kosten des jeweiligen Rechtsstreits übernimmt, sind damit nicht nur Anwaltskosten gemeint. Denn es werden auch die Gerichtskosten bezahlt, die sehr hoch ausfallen können. Auch werden die Gebühren, für eventuelle Zeugen oder auch vom Gericht bestellte Sachverständige übernommen. Wenn ein Rechtsstreit im Ausland stattfindet, ist in den meisten Versicherungen auch ein zinsloses Darlehen für Strafkautionen enthalten. Was viele Versicherte nicht wissen ist, dass nicht nur die Kosten für ein Gerichtsverfahren übernommen werden. Denn auch außergerichtliche Rechtsstreitigkeiten sind abgedeckt. Häufig wird auch dafür gezahlt, dass ein sogenannter Mediator zwischen den beiden Parteien eine Lösung findet.

In den meisten Rechtsschutzversicherungen ist auch eine telefonische Rechtsberatung inklusive. Vor dem Vertragsabschluss sollte darauf geachtet werden, dass auch alle für den jeweiligen Fall relevanten Rechtsgebiete am Telefon beraten werden.

Habe ich schon eine Rechtsschutzversicherung?

Bevor man nach dem besten Tarif einer Rechtsschutzversicherung sucht, sollte zunächst einmal geprüft werden, ob man nicht vielleicht schon eine besitzt. Denn häufig ist dies automatisch der Fall, wenn man Mitglied in einer Gewerkschaft, einem Mieterverein, einem Berufsverband oder auch einem Automobilklub ist. Zumeist ist dann jedoch nur das Rechtsgebiet abgedeckt, in dem man beruflich tätig ist. Wenn man zum Beispiel Mitglied in einem Mieterverein ist, ist sicherlich auch nur ein Rechtsschutz in Mietsachen vorhanden. Wenn eine Mitgliedschaft beim ADAC vorhanden ist, ist sicherlich der sogenannte Mehrfahrzeug-Rechtsschutz interessant.

Die passende Rechtsschutzversicherung finden

Wie auch bei anderen Versicherungen sollte neben dem Preis vor allem auf die angebotenen Leistungen geschaut werden. Denn in vielen Fällen sind sogenannte Fallstricke verborgen, sodass es sehr wichtig ist, über die Bedingungen genau Bescheid zu wissen. Um die passende Versicherung zu finden, sollte ein Vergleichsportal im Internet genutzt werden. Hier werden alle relevanten Konditionen der einzelnen Anbieter aufgelistet und miteinander verglichen.

Was sind die Nachteile einer Rechtsschutzversicherung?

Rechtsschutzversicherungen sind nicht gerade billig und die Beiträge können, wie beschrieben mit der Zeit auch noch ansteigen. Häufig wird Monat für Monat ein Beitrag gezahlt, ohne dass die Versicherung in Anspruch genommen wird. Zudem sind weitaus nicht alle möglichen Streitfälle abgedeckt, wie zum Beispiel Ehestreitigkeiten, Wertpapiergeschäfte oder andere Streitigkeiten innerhalb einer Familie. Und auch wenn eine Rechtsschutzversicherung vorhanden ist, in den oben erwähnten Fällen greift diese nicht. Bei vielen Versicherungen muss zudem auch mit einer Wartezeit gerechnet werden, bevor der Versicherungsschutz greift. In der Regel handelt es sich hierbei um drei Monate.

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